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Speedport W 921V(News 28.11.2016)

Am Sonntag den 27.11.2016 gingen etwa 900.000 Kunden der Telekom unfreiwillig vom Netz; Fernsehen, Telefon und Internet waren betroffen. Ursache hierfür waren Hackerangriffe, die zwar nicht speziell auf die Telekom ausgerichtet waren, aber bei den hauseigenen Geräten "Speedport" zu einem unfreiwilligen absturz gesorgt haben.
Es wird vermutet, dass die Hacker über einen speziellen Fernwartungsport, der dem Telekommunikationsanbieter zum Fernwarten dient, eine Schadsoftware implementieren wollten, die einen Router dann unter die Kontrolle der Hacker gebracht hätte. Der Port 7547/tcp mit dem Protokoll TR-069 ist etwas in die Jahre gekommen und entspricht unserer Meinung nach nicht mehr ganz der Zeit.

Die Telekom äußerte sich hierzu in einer offiziellen Stellungnahme, bei der darauf hingewiesen wird, dass das Verbinden ja nur möglich wäre wenn ein Telekom Support Mitarbeiter versuche die vom Kunden gewünschte Modifikation vorzunehmen.

Aus dieser Stellungnahme meinen wir zu lesen dass das Zusammenbrechen des größten Teils des Telekom Kundennnetzes und von fast einer Millionen Benutzer als immer noch sicher einzustufen ist.

Glück im Unglück
Auch wenn die Infiltrierung der Telekom Router fehl geschlagen ist, so wird vermutet dass hier ein Softwarefehler des Geräts zum Absturz statt zur gewollten Übernahme der Hacker führte.
Selbst wenn der ahnungslose Kunde gewollt hätte auf dem aktuellsten Stand der Technik zu sein, so sind die Geräte der Telekom dafür bekannt selten oder gar nicht mit neuer Firmware versorgt zu werden, während deutsche Anbieter wie z.B. die Firma AVM selbst für alte Geräte heute immer noch Updates für Funktionen und Sicherheit anbieten und bei neurer Firmware sogar automatisch.

Warum gelingt das dem rosa Riesen nicht? Oder waren die Kunden am Ende selber Schuld?

Sicherheitsmeldungen von Heise Security

heise Security

22. November 2019

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit
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